BLIP Warum Wie Wer Materialien Projektpartner Impressum

Wer sind die Handelnden bei BLIP?

Im Projekt BLIP werden die verschiedenen Akteure (Auszubildende, Ausbilder, Fachausbilder, Lehrer) im Ausbildungsgeschehen stärker vernetzt und können zeit- und ortsunabhängig miteinander kommunizieren und voneinander lernen.

Die Hauptakteure bei BLIP sind die Auszubildenden.
Sie werden durch die Lernplattform dabei unterstützt, das Lernen interaktiv zu vernetzen und zu gestalten.
Informationen, die sie für ihre Aufgabenstellungen in der Praxis benötigen, sind jederzeit abrufbar, können mit anderen Auszubildenden oder anderen Akteuren besprochen oder diskutiert werden.
Eigene Lernerfahrungen können untereinander ausgetauscht und für alle verfügbar gemacht werden.
Über die eingesetzten Web2.0-Technologien, sind die Auszubildenden in der Lage, ihre Teamfähigkeit, die kommunikativen und sozialen Fähigkeiten zu erweitern und zu verbessern.

Die Auszubildenden können orts- und zeitunabhängig mit den unterschiedlichen Lernorten und/oder Akteuren in der Ausbildung kommunizieren und so Lernen selbst organisieren, strukturieren und nach den eigenen Möglichkeiten gestalten.

Die Ausbilder können durch die Lernplattform ihre Funktion als Lernbegleiter oder Moderatoren mit den eingesetzten Web2.0-Technologien vielfältiger gestalten und den Auszubildenden zeitnah zum Austausch zur Verfügung stehen. Unabhängig davon, wo diese sich gerade befinden, ob in der Lehrwerkstatt, im Fachbereich (in der Produktion) oder in der Berufsschule.
So können Fachfragen schnell geklärt oder beantworte, individuelle Lösungswege diskutiert und unterstützt und spezielle Kenntnisse schnell vermittelt werden.

Lehren kann somit "just-in-time" erfolgen und muss nicht nur im Vorgriff geschehen. Die Transferleistung wird dadurch verbessert und Lernprobleme leichter erkannt und behoben.

Vor allem die Fachausbilder können an der Lernplattform partizipieren. Sie werden durch die neuen Web2.0-Technologien stärker als bisher in das Ausbildungsgeschehen eingebunden, aber auch gleichzeitig entlastet.
Probleme, theoretisch erworbenes Wissen in die Praxis zu übertragen, können so schnell und unkompliziert behoben werden. Die Fachausbilder können sich durch den unmittelbaren Zugriff auf die Wissensressourcen einen guten Über- und Einblick zu dem fachlichen Kenntnisstand der Auszubildenden verschaffen und "Übersetzungshilfen" für die Praxis anbieten. Sie sind also der Wissensvermittlung in der Lehrwerkstatt und/oder der Berufsschule näher als bisher. So wird die Kommunikation zwischen Auszubildenden und Fachausbildern ziel- und lösungsorientierter gestaltet. Missverständnisse lassen sich schneller auflösen, unterschiedliche Perspektiven bei der fachlich-inhaltlichen Diskussion werden deutlicher und können besser in das Lernen in der Fachabteilung integriert werden.

Die bessere Verzahnung zwischen den Lernorten Berufsschule und Betrieb ist eines der Ziele des Projekts. Für Berufsschullehrer ist der unmittelbare Bezug zur praxisorientierten Ausbildung im Ausbildungsbetrieb nur schwer herstellbar. Er wird im besten Falle durch die Auszubildenden vermittelt, in besonders gelungenen dualen Strukturen auch durch direkte Kontakte zwischen Ausbildern und Berufsschullehrern. Gerade weil in einer Berufsschulklasse ganz unterschiedliche Betriebsarten und —formen vertreten sind, lässt sich nur sehr schwer der Praxisbezug des zu vermittelnden Stoffes herstellen.
Hier kann die Lernplattform, insbesondere jedoch die integrierten Web2.0-Technologien, wertvolle Unterstützung leisten. Die Berufsschule kann in die interaktive Kommunikation einbezogen werden, die Berufsschullehrer können sich mit den betrieblichen Akteuren zeitnaher und direkter austauschen und an fachlichen Diskussionen teilnehmen. Damit werden die Kommunikationsbeziehungen zwischen Ausbildern und Berufsschullehrern enger. Berufsschullehrer haben darüber hinaus auch Gelegenheit mit Fachausbildern in den Fachabteilungen zu kommunizieren.
Für den Theorie-Praxis-Bezug bei den Auszubildenden ist die über neue Medien vermittelte Kommunikation eine weitere Bereicherung und Stärkung der Selbststeuerung des Lernens.

Für alle Akteure gleichermaßen wird durch BLIP die Medienkompetenz gefördert und das Ausbildungsgeschehen insgesamt transparenter und kommunikativer gestaltet.

Azubis erarbeiten und bearbeiten Lernaufgaben im Dialog mit Ausbildern, Lehrern, Führungskräften und in der Interaktion mit Web 2.0 Systemen.
BLIP-Interaktion